40 Jahre Situationsansatz!

40 Jahre Situationsansatz – so lange gibt es ihn schon! In 1973 erschien der erste Artikel über den Ansatz in der Zeitschrift „Betrifft:Erziehung“.

Folgende Publikationen sind zum 40-jährigen Geburtstag erschienen:

Marianne Krug, eine Mitstreiterin der ersten Stunde, verbindet einen Rückblick mit dem Blick nach vorn: 40 Jahre Situationsansatz – war´s das? In: Irmgard M. Burtscher (2013) (Hrsg.): Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Kita und Hort. Basiswissen, Impulse, Umsetzung. Olzog-Verlag, Ausgabe 72 Marianne Krug: 40 Jahre Situationsansatz - war`s das?

Rita Haberkorn, ebenfalls von Anfang an dabei, spannt den Bogen von den ideengeschichtlichen Wurzeln des Situationsansatzes bis nach Thailand, zur von Jürgen Zimmer gegründeten „School for Life“: „Der Situationsansatz ist eine Einladung, sich mit Kindern auf das Leben einzulassen.“ Rita Haberkorn: Der Situationsansatz ist eine Einladung

Bereits in 2012 erschien ein Schwerpunktheft der Zeitschrift Welt des Kindes zu 40 Jahren Situationsansatz, mit Beiträgen von Jürgen Zimmer, Christa Preissing, Rita Haberkorn und anderen:

Jürgen Zimmer: Die Erfindung des Situationsansatzes

Christa Preissing: Verflixte Situation! oder: Was um Himmels Willen ist eine Schlüsselsituation?

Rita Haberkorn: Der Situationsansatz und die Bildungspläne

In 2013 erschien die Kindergartenzeitschrift zum Schwerpunkt Situationsansatz: „Wie wollen wir das machen? Der Situationsansatz“, mit einem Interview, das Gerlinde Ries-Schemainda mit Jürgen Zimmer geführt hat: "Der Situationsansatz ist für mich ein Entfesselungskünstler" (Friedrich Verlag).

Aus Anlass des 40-jährigen Geburtstags lud die Internationale Akademie INA gGmbH zur Internationalen Konferenz „Zukunft gestalten zwischen Eigeninitiative, gesellschaftlichem Wandel und staatlicher Verantwortung – 40 Jahre Situationsansatz“ am 3./4.10.2013 nach Berlin ein. Die Dokumentation der Konferenz: www.ina-fu.org

Es gab auch kritische Rückmeldungen zur Konferenz, insbesondere zur einseitigen Perspektive von Tagungsbeiträgen: Indem wir privilegierte "weiße" Sprecher_innen ÜBER "people of color" sprechen ließen, so die Kritik, stellten wir eben die Machtungleichheiten her, die wir im Situationsansatz kritisierten. Wir sind froh über diesen Anstoß und planen ein Kolloquium zum Thema.