Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Die offizielle Berichterstattung der WHO und die Beschlüsse und Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen zum Krisenmanagement der derzeitigen Pandemie durch das Corona-Virus/COVID-19 betonen die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, um zu verhindern, dass die Krise zu einer für viele Menschen lebensbedrohlichen Katastrophe wird.

Das Institut für den Situationsansatz als Teil der INA gGmbH versteht sich hier explizit als Mitträgerin dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortungsgemeinschaft und betont hierbei die Grundprinzipien der Solidarität und der Eigenverantwortung.

Aus diesem Grund arbeiten wir ab dem 17.03. vorrangig im Home Office. Wir sind aber für Ihre Anfragen nach wie vor erreichbar, bitte melden Sie sich über E-Mail bei uns: institut@situationsansatz.de. Zögern Sie nicht, auch unsere Kolleg*innen persönlich anzuschreiben.

Alle Fortbildungen und Veranstaltungen sind zunächst bis Ende April abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden das Fortbildungsprogamm laufend aktualisieren. Die Mitarbeiter*innen des Forbildungsbereiches sind ebenso weiterhin per E-Mail erreichbar.

 

Druckfrisch! Ein Buch von und mit Kindern mit Fluchterfahrung in 5 zweisprachigen Ausgaben

Liebe Kinderbuch-Interessierte,

Berichte und Bilder von Fluchterfahrungen gibt es viele. Doch was passiert eigentlich, wenn die Menschen dann da sind? Fünf Geschichten erzählen vom Leben geflüchteter Kinder nach der Ankunft in Deutschland und vom Alltag in Sammelunterkünften. Es geht um Spiel und Abenteuer, Heimweh und Geborgenheit, Freundschaft und Verliebtsein, Wut und die Angst, nicht bleiben zu dürfen. Wechselnde Perspektiven zeigen schöne und traurige Erlebnisse, lustige und schwere Momente.

Dabei sind die jungen Protagonist*innen weitaus mehr als „Flüchtlinge“! Ihre Persönlichkeiten und Themen sind vielschichtig: Zahra und die Superkids retten Aliens und Aida findet einen geheimen Garten. Ahmed erlebt Überraschungen am Zuckerfest und Yusuf denkt sich ein Theaterstück gegen die Angst aus. Und zusammen mit vielen anderen Kindern starten sie einen mutigen Protest und mischen das Heim auf!

Geschichten für alle Kinder – zum Mitfiebern, Lachen und Nachdenken!

Cool Kids & Hoa Mai Trần:
„Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“

Illustriert von Michaela Schultz

ET März 2020
125 Seiten mit zahlreichen Illustrationen
17,5cm x 22,5cm
ab 6 Jahren
7 €

Das kollaborative Kinderbuch-Projekt

Die Idee zum mehrsprachigen und partizipativen Kinderbuch entstand aus dem Forschungsprojekt „Alltagserleben von jungen Kindern in Not- und Gemeinschaftsunterkünften“ (2016–2017). Das Projekt wurde gemeinsam mit ca. 80 Kindern aus verschiedenen Unterkünften im Alter von 3-12 Jahren entwickelt.

Die Geschichten entstanden aus den Erfahrungen der Kinder und wurden kreativ für Kinder mit und ohne Fluchterfahrung aufgearbeitet. Viele der Kinder empfinden „Flüchtling“ als Schimpfwort, was auf ihren Wunsch hin im Titel des Erzählbandes thematisiert wurde. Cool Kids ist ein selbstgewählter Name der Kindergruppe, die am Buchprojekt beteiligt war.

Projektträger ist die Fachstelle Kinderwelten im Institut für den Situationsansatz (ISTA) in der Internationalen Akademie Berlin gGmbH (INA). Verlegerisch betreute VIEL & MEHR und gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Deutsche Jugendmarke und der Stiftung Berliner Sparkasse PS Sparen.

Das Team

Cool Kids … Wir sind eine Kindergruppe, die das Kinderbuch von Anfang bis Ende mitgemacht hat. Wir wohnen im Heim, aber wir sind keine Flüchtlinge. Das ist für uns ein Schimpfwort. Wir sind Menschen und wir haben einen Namen. Mit diesem Buch wollen wir zeigen, dass es trotz aller Probleme immer eine Lösung gibt. Es gibt immer etwas Gutes auch im Schlechten. Manchmal fühlen wir uns hier fremd, obwohl wir schon sehr lange im Heim wohnen. Wir sind viele und sehr verschieden. Wir wollen unsere Träume erleben. Wir geben nicht auf.

Hoa Mai Trần ist Kindheitspädagogin, Bildungs-und Erziehungswissenschaftlerin. Sie hat mit Kindern in Krippe, Kitas, Kinderheim und Privatschule im In-und Ausland gearbeitet. Sie forscht, lehrt und referiert zu Kindheitsforschung, -pädagogik und diskriminierungskritischer Bildungsarbeit. Sie engagiert sich im Feld der kulturellen Bildung und leitete das partizipative Kinderbuchprojekt „Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“.

Michaela Schultz zeichnet seit frühster Kindheit. Den Weg als Künstlerin schlug sie zunächst nicht ein, da ihr Herz genauso an gesellschaftlichen Themen und Pädagogik hängt wie an Farbe und Papier. Deshalb studierte sie Bildung und Erziehung und schloss mit dem Master in Bildungswissenschaften ab. Seit 2014 ist sie in der Sozial- und Bildungsarbeit in den Bereichen Flucht, Migration und Nachhaltigkeit tätig. In diesem Kinderbuch werden ihre Illustrationen erstmalig veröffentlicht.

 

Ankündigung: ISTA im Dialog am 14.2.2020

“Ich wünsche mir, dass das hier ein Haus voll Gold ist!“ – Kinder an der Entwicklung eines Qualitätshandbuchs beteiligen

In diesem ISTA im Dialog stellen wir vor, wie wir die Perspektive von Kindern als eine relevante Perspektive in der Entwicklung von Qualitätshandbüchern einbeziehen. Grundlage unseres Qualitätsverständnisses ist, dass Qualität zwischen den verschiedenen Akteuren ausgehandelt werden muss. So erkunden wir bei Pädagog*innen, Leiter*innen, Trägervertretenden, Eltern und Kindern, was sie als gute Qualität einer/ihrer Kita ansehen. Bei den Kindern holen wir deren Sicht in zweitägigen Besuchen in einzelnen Kitas in Gesprächen mit den Kindern und teilnehmenden Beobachtungen ein. Nach der Auswertung werden die Sichtweisen der Kinder mit denen der anderen Akteure zusammengeführt und daraus Qualitätsansprüche und -kriterien entwickelt.

Wir verstehen uns dabei als Verbündete der Kinder und hoffen, dass ihre Sichtweisen und Meinungen dadurch besser gehört werden und sie diese Erfahrung machen. Ebenso werden in den Qualitätshandbüchern, die die Ziele und Ansprüche an die Arbeit in den Kitas beschreiben, endlich auch die Ideen und Schwerpunkte der Kinder aufgenommen und deutlich.

Zum Anmeldeformular

ISTA im Dialog
Am 14.2.2020 von 17.00 bis 19.30 Uhr (inkl. kleiner Imbiss)
In der Muskauer Str. 53
10997 Berlin

Nachruf auf Jürgen Zimmer

Am 21.08.2019 ist Professor Dr. Jürgen Zimmer im Alter von 81 Jahren an einem seiner wichtigsten Wirkungsorte der letzten Jahre in Chiang Mai, Thailand, einem Schlaganfall erlegen. Sein Tod hat uns alle sehr geschockt. Er wurde am 28.08.2019 dort im Beisein seiner Familie, seiner Frau Birzana, seiner Kindern und seiner selbstgewählten erweiterten Familie, den Kindern und Erwachsenen der von ihm gegründeten School for Life beigesetzt.

Jürgen Zimmer war eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einer sehr bewegten Biografie.

Jürgen Zimmer hinterlässt seine Frau Birzana, fünf Kinder und Enkel*innen.

Wir trauern mit ihnen.

Dr. Christa Preissing, Präsidentin der Internationalen Akademie Berlin (INA gGmbH), Dr. Doris Klappenbach, Katrin Macha und Matthias Kracht (Vizepräsident*innen), Monika Lentz (Geschäftsführer*in), Prof. Marie-Theres Albert, Rosa Hoppe, Angelika Krüger, Prof. Ludger Pesch, Dr. Sylke Piéch, Gerlinde Ries-Schemainda, Prof. Ilse Schimpf-Herken, Alexandra Ulrich-Uebel, die Gesellschafter*innen und Mitarbeiter*innen der INA gGmbH

„WIR HABEN WAS ZU SAGEN!" DIE PERSPEKTIVEN VON KINDERN EINHOLEN UND ERKUNDEN - Erhebung der Kinderperspektive in der Externen Evaluation

Bei ISTA im Dialog berichten Katrin Macha und Aleksandra Ola Bielesza von den Erfahrungen der Erhebung der Kinderperspektive in der Externen Evaluation. Seit 2016 ist dies Bestandteil der Externen Evaluation nach QuaSi und ISTA hat inzwischen in ca. 100 Erhebungen die Kinder nach ihrer Sicht auf Qualität der Kita gefragt. Die Kinder haben ein Recht darauf, in allen Dingen beteiligt zu werden, die sie angehen - und die Qualität der Kita geht sie natürlich etwas an. Wir als Externe Evaluator*innen haben die Verantwortung, mit den Aussagen und Einschätzungen der Kinder umzugehen und in ihrem Sinne Einfluss auf die Kita und den Träger zu nehmen.

Hier finden Sie die Präsentation.

 

Fachtag "Eigensinn und Gemeinsinn" - Kinderrechte und Solidarität im Situationsansatz am 15.11.19

Am 15.11.2019 findet in der Werkstatt der Kulturen in Berlin unser Fachtag „Eigensinn und Gemeinsinn – Kinderrechte und Solidarität im Situationsansatz“ statt.  

Wir nähern uns den Themen von gesellschaftspolitischer Seite, indem wir die Anforderungen der Kinderrechtskonvention und das Lernen und Erleben von Solidarität in Bezug setzen zum Situationsansatz und zur Arbeit in den Kitas. Anhand von konkreten Situationen aus der Praxis werden wir die Arbeit in den Kindertagesstätten reflektieren und Ideen entwickeln, die Sie im Anschluss an den Fachtag mit in Ihre Einrichtungen nehmen können.

Genauere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Flyer.

Um die Teilnahmegebühren möglichst gering zu halten, verzichten wir im Rahmen des Fachtags auf das Anbieten eines Mittagessens. Es gibt zahlreiche gastronomische Angebote in der Umgebung.

Zum Anmeldeformular gelangen Sie hier.

Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns zu denken, zu reflektieren und zu diskutieren.

 

Fachberatung in Zusammenarbeit mit der Paritätischen Akademie Berlin

Das Institut für den Situationsansatz unterstützt Kitas in Berlin bei der Qualitätsentwicklung. Wir begleiten Interne Evaluationen, bieten Fortbildungen an und ab sofort auch, in Kooperation mit der Paritätischen Akademie Berlin, Fachberatungen .

Zusammen mit der Kita und dem Träger entwickeln wir das für Sie passende Angebot. Ausgangspunkt und Inhalt der Beratung sind die konkreten Lebenswelten der Kinder und Familien wie auch die Arbeitswirklichkeiten der Mitarbeitenden in den Kitas. Das Ziel unserer Fachberatungen ist es, dass sich das Kita-Team in seiner pädagogischen Arbeit reflektiert und über diese Reflexionen weiterentwickelt.

In unserem Team arbeiten erfahrene und engagierte Personen, die Fachkompetenz aus Forschung und Praxis mitbringen. Besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Qualitätsentwicklung mittels Interner Evaluation (zum Situationsansatz und zum Berliner Bildungsprogramm), Vorurteilsbewusse Bildung und Erziehung als inklusives Praxiskonzept, Kindorientierung, Demokratie in der Kita und der Situationsansatz.

Haben Sie Interesse oder Fragen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: fachberatung@situationsansatz.de oder rufen Sie an unter T. 030-695 39 99-02.

 

Achtung Schubladen! Erkenne sie und räume sie auf - Gemeinsam für Vielfalt und Bildungsgerechtigkeit!

Unser Banner zum Aktionstag mit dem Motto: Erkennt deine Klischees und räume sie auf!

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“ haben wir uns als Fachstelle Kinderwelten/ISTA und die Pro Inklusio - Fachschule für Sozialpädagogik für eine Guerilla-Aktion im Kiez zusammengetan. Das gemeinsame Anliegen ist, Menschen über das Thema Vielfalt ins Gespräch zu bringen. Wir haben hierfür ein Potpourri an Abreißzetteln entwickelt und diese liebevoll und in großer Zahl an Laternenpfählen im Kiez fixiert.

Sie sollen erinnern an die Schubladen im eigenen Kopf und sie auf den Kopf stellen! 

 

Ein „Vielfalt to go“ irritiert zunächst und lädt schließlich die Vorbeilaufenden ein, die eigenen Klischees zu überprüfen Schubladen im Kopf haben wir alle. Uns ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es darum geht, sich mit diesen immer wieder aufs Neue zu befassen und damit die eigene Haltung Tag für Tag auf den Prüfstand zu stellen und sich gegen Diskriminierung zu positionieren!

Let’s go. Check deine Klischees! #klischeefreieVielfalt

     

Koordiniert wird der Aktionstag von „Chance Quereinstieg/ Männer in Kitas“. Nähere Informationen zum Aktionstag, Hintergrund und Mitmachmöglichkeiten unter www.klischeefreie-vielfalt.de!  

Logo des Aktionstages mit dem Schriftzug

Neu: KiDs Power - Das vielfältige Ausmalbuch!

In den gängigen Ausmalbüchern finden sich viele Kinder und ihre Familien nicht wieder. Repräsentation ist wichtig und stärkt Kinder in ihrer Identitätsentwicklung. Das KIDS POWER Ausmalbuch ist ein Angebot, in dem sich viele Kinder und ihre Familien wiedererkennen können.

Hier geht es zum kostenlosen Download: KiDs Power - Das vielfältige Ausmalbuch

 

 

Willkommen KONKRET - Berliner Bündnis für Kinder geflüchteter Familien

Das Berliner Bündnis für Kinder geflüchteter Familien Willkommen KONKRET besteht seit Januar 2015 und tritt jetzt mit Positionen und Forderungen an die Öffentlichkeit. Ausgangspunkt ist die Frage: Was können und müssen wir in Berlin KONKRET tun, damit das Recht auf Bildung, Erziehung und Betreuung auch für Kinder geflüchteter Familien realisiert wird? Als interdisziplinäre, unabhängige Arbeitsgemeinschaft haben wir uns bisher im Rahmen von sechs Runden Tischen und einem Werkstatttag darüber verständigt. Dieses Positionspapier ist unser erster 'Meilenstein'. Positionspapier hier
Wenn Sie unsere Positionen teilen und dies öffentlich machen möchten, setzen wir Sie gern namentlich auf die Liste der Unterzeichner_innen. Bitte senden Sie hierfür eine mail an: willkommen-konkret@kinderwelten.net
Betreff: Positionspapier
Angaben: Vorname, Name und ggfs die Organisation, wenn diese mit aufgeführt werden soll.

Link zur website des Bündnisses: www.willkommen-konkret.org

 

Sibylle Rothkegel zu Kindern geflüchteter Familien in Kitas

Im Schwerpunktheft "Herzlich Willkommen" der Zeitschrift "Meine Kita" erschien ein Artikel von Sibylle Rothkegel "Gemeinsam stark", sowie weitere Artikel:  Artikel lesen