Über das Netzwerk
Das Bundesnetzwerk Situationsansatz bietet pädagogischen Fachkräften im Kita-System, die mit dem Situationsansatz arbeiten oder sich ihm verbunden fühlen, Raum für Vernetzung, Austausch und fachliche Weiterentwicklung.
Auf dieser Seite finden Interessierte – ob mit ersten Berührungspunkten oder mit langjähriger Erfahrung – Informationen rund um den Situationsansatz. Wir stellen Fachtexte, Impulse sowie Anregungen für die pädagogische Praxis und Theorie zur Verfügung. Mitgliedern des Bundesnetzwerks steht darüber hinaus eine interne Plattform offen, die fortlaufend um Materialien und Inhalte erweitert wird. Ergänzt wird das Angebot durch Vernetzungstreffen und einen regelmäßigen Newsletter zu neuen Inhalten und Veranstaltungen.
Ziel des Netzwerks ist es, Wissen zu bündeln, den Situationsansatz in Fachpraxis und Fachpolitik sichtbarer zu machen und sich für gute Rahmenbedingungen in der frühen Bildung sowie für die Qualitätsentwicklung von Kitas als partizipative und inklusive Bildungsorte einzusetzen.
Das Netzwerk lebt von der aktiven Beteiligung seiner Mitglieder. Nutzen Sie die Inhalte und Kontakte dieser Seite, um den Situationsansatz weiterzutragen und den fachlichen Austausch mitzugestalten.
Aktuelle Veranstaltungen
Ob in Präsenz oder digital: Unsere Veranstaltungen richten sich an alle, die mit dem Situationsansatz arbeiten oder sich für ihn interessieren. Sie bieten Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und fachliche Impulse.
Hier finden Sie einen Überblick über kommende Veranstaltungen des Bundesnetzwerks Situationsansatz sowie weitere empfehlenswerte Fachveranstaltungen. Unsere Werkstatt-Dialoge, Fachveranstaltungen und Vernetzungstreffen bieten Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und fachliche Impulse zum Situationsansatz.
Anmeldung
Hier können Sie sich für das Bundesnetzwerk Situationsansatz anmelden und Mitglied werden:
Bei Fragen zum Bundesnetzwerk Situationsansatz schreiben Sie uns gern an:
bundesnetzwerk@situationsansatz.de
Hier finden Sie unsere Nutzungsbedingungen
Konzeption
1. Erkundung
Es gibt viele Sita-Kitas sowie bereits bestehende Vernetzungsstrukturen. Zugleich wünschen sich viele Akteur*innen, die mit dem Situationsansatz arbeiten oder sich ihm verbunden fühlen, eine stärkere Vernetzung unter dem Dach des Situationsansatzes und in engem Bezug zum ISTA.
2. Ziele
Leitziel
Akteur*innen, die sich in ihrem pädagogischen Handeln dem Situationsansatz verbunden fühlen, zusammenbringen und voneinander lernen.
Teilziele
- Räume schaffen, in denen sich Akteur*innen im Situationsansatz vernetzen können.
- Den Situationsansatz auf allen Ebenen der Kindertagesbetreuung sichtbar machen.
- Grundwerte und Haltungen des Situationsansatzes lebendig werden lassen.
- Raum für Austausch, Entwicklung, Reflexion und gemeinsames Lernen bieten.
- Theorie und Praxis in einen Dialog auf Augenhöhe bringen.
- Begeisterung für den Situationsansatz wecken.
- Eine gemeinsame Stimme im System der FBBE und in der Fachpolitik stärken.
- Ein Netzwerk von allen für alle gestalten.
3. Umsetzung
3.1 Adressat*innen
- Pädagogische Fachkräfte
- Kita-Leitungen
- Trägereinrichtungen und -vertretungen
- Fachberatungen
- Referentinnen und Fortbildnerinnen
- Lehrende und Forschende
- Auszubildende und Studierende
- Freundinnen und Förderinnen des Situationsansatzes
- …
3.2 Räume des Netzwerks
Begegnungsräume: Vernetzung und Austausch
Präsenz-Fachtage
- Sita-Fachtage werden von verschiedenen Anbietern organisiert (z. B. SPFZ, Weiterstadt, ISTA).
- W.ISTA veranstaltet einmal jährlich die „Denkwerkstatt Sita“.
Fachveranstaltungen
- Digital, kompakt und themenbezogen, ohne formales Fortbildungsformat.
- Formate wie „Werkstatt-Dialog“ und „ISTA im Dialog“.
Mitgliedertreffen
- Digital, einmal jährlich stattfindend.
- Dienen dem Austausch, der Wissensvermittlung und der Stärkung des Netzwerks.
- Bieten Raum, Entwicklungen im Netzwerk aufzugreifen und gemeinsam weiterzudenken.
Fortbildungen
- Eng mit dem Netzwerk verbunden.
- Referent*innen vertreten und bewerben das Netzwerk.
- Fortbildungen werden darüber hinaus als eigenständige Formate angeboten.
- Sita-Referent*innen sollten sich als Teil des Netzwerks verstehen.
Netzwerk-Café (digitale Vernetzungstreffen via Zoom)
- Turnus: vierteljährlich (laut Online-Erkundung).
Mitgliederportal: digitaler Raum
Login-Bereich des Bundesnetzwerks
Inhaltliche Impulse
- Bereitstellung von Fachwissen zu Grundlagen und Praxis des Situationsansatzes.
- Beiträge aus verschiedenen Kitas und von unterschiedlichen Akteur*innen.
- Ergebnisse und Impulse aus Veranstaltungen werden gesichert und hochgeladen.
- Förderung des Austauschs nach dem Prinzip: „Was mir hilft, könnte dir auch helfen.“
- Eigeninitiative der Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht.
- Materialien können an die Netzwerkadresse geschickt werden. Die Redaktion prüft sie, ordnet sie thematisch ein, kennzeichnet die Autor*innenschaft und lädt sie hoch.
- Bei wachsendem Umfang der Materialien sind technische und redaktionelle Lösungen weiterzuentwickeln.
Vernetzung zwischen Kitas
- Möglichkeit, Menschen und Kitas kennenzulernen.
- Steckbriefe im internen Bereich.
- Online-Austauschforum im Mitgliederbereich.
- Möglichkeit zur Hospitation zu Themenschwerpunkten.
- Die Vernetzung lebt von der Eigeninitiative der Teilnehmenden; sie wird nicht zentral gesteuert.
Social Media: Sichtbarkeit nach außen
- Instagram: Informationskanal und Öffentlichkeitsarbeit.
- Podcast: Themen und Format sind noch offen.
- Newsletter: keine eigenständige Publikation, sondern Einbindung in den allgemeinen ISTA-Newsletter mit Hinweisen auf neue Inhalte und Veranstaltungen.
Fachpolitische Präsenz
- Themen definieren: Welche bildungspolitischen Anliegen wollen wir vertreten?
- Formen der Einflussnahme entwickeln: z. B. fachliche Stellungnahmen, Vernetzung und Veranstaltungen.
- Teilnahme an Gremien prüfen:
- Welche Gremien gibt es?
- Wer aus dem Netzwerk ist bereits vertreten?
- Wie kann diese Teilhabe den Situationsansatz stärken?
- Weitere Formen der Positionierung prüfen, z. B. Petitionen, fachpolitische Bündnisse oder Beteiligung an öffentlichen Debatten.
Situationsansatz in der Ausbildung
- Entwicklung von Strategien zur stärkeren Verankerung des Situationsansatzes in Ausbildung und Studium.
3.3 Organisationsstruktur
Das Netzwerk lebt von der aktiven Beteiligung seiner Mitglieder. Es ist ein dynamischer Prozess, in dem Menschen Lust bekommen sollen, sich einzubringen, mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.
- Wir entwickeln eine gemeinsame Sprache und neue Formen der Interaktion.
- Wir probieren aus, reflektieren und gestalten gemeinsam.
- Das Netzwerk ist ein Denk- und Probierraum, in dem Vielfalt möglich ist.
- Wir begegnen uns respektvoll, konstruktiv und mit Freude.
- Das Netzwerk ist keine Serviceleistung einzelner, sondern ein gemeinsames Projekt.
3.4 Koordination durch einen Strategiekreis
- Die Verantwortung für die Umsetzung wird auf mehrere Schultern verteilt.
- Keine einzelne Person trägt die Gesamtverantwortung.
- Die Entwicklung erfolgt schrittweise und unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen.
- Ziele und Ausrichtung des Netzwerks werden regelmäßig reflektiert.
- Entscheidungen werden im Strategiekreis im Konsent getroffen.
- Regelmäßige Treffen dienen der Fortschrittskontrolle und Weiterentwicklung.
4. Reflexion: Aktivitäten im Jahr 2024
- Bildung des Strategiekreises und erstes Treffen.
- Diskussion und Weiterentwicklung der Konzeption.
- Zwei Werkstatt-Dialoge: „Krise im Kitasystem“ und „Vorschularbeit“.
- Denkwerkstatt Situationsansatz in Dieburg zum Thema Dialog und Bundesnetzwerk.
- „ISTA im Dialog“ mit Karin Kämpfe zur Studie „Kinderperspektiven auf Gesundheit und Teilhabe“.
5. Handlungsziele für 2025
- Zwei Werkstatt-Dialoge:
- März: „Pädagogik in Aotearoa/Neuseeland“ – Reisebericht und Dialog mit Katrin Macha.
- Herbst: Thema noch offen.
- Denkwerkstatt Situationsansatz zum Thema „Qualität“ in Berlin.
- Zwei Treffen des Strategiekreises (Januar und September).
- Digitales Mitgliedertreffen.
- Kostenreduzierung der Mitgliedsbeiträge.
- Ausbau der Werbemaßnahmen.
- Etablierung von Konsultationskitas für den Situationsansatz.