Fortbildung

Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten

Die inklusive Gestaltung von Interaktionen mit Kindern zielt auf das Wahrnehmen und Abbauen von Barrieren ab, die Kindern Bildungs- und Teilhabezugänge verwehren. Dabei werden auch die kindlichen Erfahrungen und Perspektiven mit Machtungleichheiten berücksichtigt. Es geht darum, eine Praxis zu entwickeln, die von Respekt und Wertschätzung dessen, was die Kinder mitbringen und was ihren Familien wichtig ist, getragen ist.

Wir wollen uns anschauen, wie unsere eigenen Normalitätsvorstellungen zu Barrieren für Kinder werden können, und welche Alternativen es gibt, um Kinder zu unterstützen, eine positive Ich-Identität und das Gefühl von Zugehörigkeit zu entwickeln. Dabei sensibilisieren wir uns für die Ausgrenzungen, die Kinder aufgrund von bestimmten äußeren Merkmalen und/oder Zugehörigkeiten zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppen erleben. Gerade das Verhältnis zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften hängt oft davon ab, wie ein Kind von den Erwachsenen beurteilt wird, ob es in seinen Lerninteressen bestärkt oder entmutigt wird. Dabei bekommen die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, einen Bezug zur eigenen Praxis herzustellen und sich darüber auszutauschen.

Wir werden uns auch damit beschäftigen, wie Kinder (und ihre Familien) in verschiedenen konkreten Lebenssituationen vorurteilsbewusst und ressourcenorientiert gestärkt werden können, und wie bei Ausgrenzungen interveniert werden kann.

 

Termin: 31. August - 01.September 2018

Uhrzeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Referentin: Anke Krause

Ort: ISTA, Muskauer Str. 53, 10997 Berlin (3. Etage)

Kosten: 160€ (80€ pro Tag)

Zum Anmeldeformular. Dort bitte das entsprechende Seminar auswählen.