Fortbildung

Die Zusammenarbeit mit Eltern vorurteilsbewusst gestalten

Erzieher*innen wissen zunächst einmal wenig über die Eltern der von ihnen betreuten Kinder, darüber, was ihnen auch in Bezug auf ihre Kinder wichtig ist, wie sie ihren Alltag leben.

Wo bestehen bei uns selbst Einseitigkeiten hinsichtlich der Wahrnehmung von Familien und Eltern? Wie können wir mit den Eltern, die wir mit unseren Angeboten bislang nicht ansprechen bzw. erreichen können ins Gespräch kommen und die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen? Was können wir unternehmen, damit sich Eltern in der Einrichtung wertgeschätzt und in ihrem So-sein anerkannt fühlen? Wo können wir dort, wo Konflikte aufgrund von sozio-kulturellen Differenzen mit Eltern bestehen, einander wieder wohlwollend begegnen und einen tragfähigen Kompromiss finden? Welche Möglichkeiten gibt es zur ressourcenorientierten Zusammenarbeit mit Eltern in besonders belasteten, z.B. geflüchteten Familien?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam in der Fortbildung nachgehen, mit einem Input, mit Methoden der Selbst- und Praxisreflexion.

Die erste und wichtigste Gruppe, der ein Kind angehört, ist seine Familie, seine Eltern. Besonders relevant ist eine gelingende Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften auch, weil Kinder genau merken, wie ihre Eltern von den Erzieher*innen angesehen werden, ob sie dort respektiert und gern gesehen werden oder nicht. Daraus schließen Kinder Rückschlüsse darauf, wie sie selbst in der Kita gesehen und bewertet werden. Das wiederum wirkt sich aus auf ihre (positive) Identitätsentwicklung, auf ihr Wohlbefinden und ihre Möglichkeit, gut zu lernen.

 

Termin: 28. - 29. Juni 2018

Uhrzeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Referentin: Andrea Rösner

Ort: ISTA, Muskauer Str. 53, 10997 Berlin (3. Etage)

Kosten: 160 € (80 € pro Tag)

 

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