Fortbildung

Eine Einführung in die dekoloniale Pädagogik als vorurteilsbewusste Praxis

Botschaften über „richtiges“ (Welt)Wissen über soziale Rangordnungen werden bereits in jungen Jahren weitergegeben und in dem Wissens- und auch Handlungsrepertoire von jungen Menschen aufgenommen. Die dekoloniale Pädagogik beschäftigt sich mit alternativem (Welt)wissen und ermöglicht eine inklusive Handlung: Wissen, Erkenntnisse und sozialkonstruierte Rangordnungen werden kritisch betrachtet. Dabei werden alle Subjekte als Handelnde und Wissende anerkannt, unabhängig von ihren Merkmalen und Persönlichkeiten. Sich mit dekolonialer Pädagogik zu beschäftigen ist also ein Angebot, das eigene (Welt)Wissen, die eigenen Erfahrungen und die eigene pädagogische Praxis zu reflektieren.

  • Welche Wissensinhalte werden uns meist angeboten?
  • Welche Inhalte werden in Bildungsmedien weitergegeben?
  • Wie sind Kolonialität und Rassismus in pädagogischen Inhalten verankert?
  • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dekolonialer Pädagogik und einer vorurteilsbewussten Praxis?
  • Wie kann eine vorurteilsbewusste Handlung unter Einbeziehung von dekolonialem Wissen geschehen?

Die Fortbildung lädt dazu ein, über alternative Wissenszugänge und Handlungsmöglichkeiten nachzudenken. Um dies anzugehen werden wir uns, in einer Einführung, mit den Konzepten Kolonialität und Rassismus beschäftigen, da diese in unterschiedlicher Weise in den Inhalten pädagogischer Arbeit vorzufinden sind. Ebenso werden Beispiele dekolonialer, pädagogischer Praxen vorgestellt. Die Fortbildung soll auch einen Raum anbieten, in dem einen Austausch über die eigene vorurteilsbewusste Praxis stattfinden kann.

 

Termin: 26. September 2019

Uhrzeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Referent*in: Olenka Bordo Benavides

Ort: ISTA, Muskauer Str. 53, 10997 Berlin (3. Etage)

Kosten: 80 €

Anmeldefrist: 26. August 2019

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