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[AUSGEBUCHT] Workshop: Praxis meets Forschung – „Let’s talk about ability“ (kostenlos/online)

05.02.2024, 15:0018:00

Online-Veranstaltungsreihe zu Diversität und Diskriminierung in der Kindheit
Der 1. Montag im Monat – von Februar bis Juni in den Monatsanfang starten! 
Hier finden Sie das Programm und den Anmeldelink

 

Details zum Vertiefungsworkshop: Differenz und Diskriminierung von Kindern mit Behinderungen – Forschungsergebnisse und deren Relevanz für eine diversitäts- und diskriminierungskritische Praxis mit Hoa Mai Trần (sie) und Revan Schaefer-Rolffs (sie).

Im Vertiefungsworkshop werden die Inhalte und Themen zum Vortrag rund um die Differenzkonstruktion physische und psychische Fähigkeit und Ableismus in Bildungssettings vertieft. Eingeführt werden Beispiele aus weiteren Forschungen, welche Differenz und Diskriminierung exemplarisch verdeutlichen: Wie erleben Kinder Differenz entlang von Behinderung und Fähigkeit in der pädagogischen Praxis und wie wird Ableismus dadurch sichtbar? Wie kann pädagogisch daran angeschlossen werden? Entlang von Beispielen aus der Forschung und der pädagogischen Praxis wird eine ableismuskritische Pädagogik auf den Grundprinzipien der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© gemeinsam weiterentwickelt, praxisnahe sowie didaktische Anregungen gemeinsam diskutiert und vertieft.

Referent*innen: Hoa Mai Trần (sie) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Revan Schaefer-Rolffs (sie) ist studentische Mitarbeiterin im Kompetenznetzwerk für Demokratiebildung im Kindesalter an der Fachstelle Kinderwelten. Gemeinsam arbeiten Sie an einem Arbeitspaket zur Beförderung forschungsbasierter Erkenntnisse (Maßnahme 6.2). Auf Grundlage einer Datenbank- und Literaturrecherche arbeiten sie Forschungen zu Differenz und Diskriminierungen in der Kindheit für die pädagogische Praxis auf.

Mehr Informationen zum Vortrag um 13:00–14:30 Uhr finden Sie hier. 

 

Ort: Zoom

Kosten: kostenlos

Termin: 05.02.2024, 15:0018:00 Uhr

 

Kontaktperson: lestari.jaeger@kinderwelten.net
Lestari Jaeger (sie), Organisation und Anmeldung

 


Die Veranstaltungsreihe „Praxis meets Forschung“

Kleine Kinder – keine Vorurteile? Diese Frage stellte sich die Fachstelle Kinderwelten zu Beginn Ihrer Gründung und seitdem haben sich sowohl das gesellschaftliche und pädagogische Problembewusstsein als auch die erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten verändert und verstärkt. Dem Themenhype rund um Inklusion, Diversität und Ungleichheiten folgten Programme, Änderungen in den Curricula in Aus-, Fort- und Weiterbildung. Fundierte, wissenschaftliche Erkenntnisse über soziale Differenz und Diskriminierungserfahrungen von Kindern nahmen Fahrt auf – Forschungen zu Kindern und ihren Perspektiven und ihren Erfahrungen im Alltag und Bildungsinstitutionen gibt es bislang dennoch wenige. Weitaus häufiger haben Differenzkonstruktionen rund um Alter, Behinderung/Fähigkeit, Geschlecht, natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit und sozialem Status/Herkunft im Sinne der Diversität im Forschungsfeld der Pädagogik der frühen Kindheit Eingang gefunden.  Das Veranstaltungsformat „Praxis meets Forschung“ dient zur Präsentation und gemeinsamen Diskussion verschiedener empirischen Forschungserkenntnissen, welche in ihrer Praxisrelevanz vertieft werden.

Ziele, Zielgruppe und zentrale Fragestellungen

In der Veranstaltungsreihe “Praxis meets Forschung“ wird ein Dialog zwischen pädagogischen Fachkräften und Wissenschaftler*innen angestoßen. Es geht es darum Forschungserkenntnisse für die Praxis zugänglich zu machen und gemeinsam über Forschungsbedarfe, offene Fragen und praktische Impulse nachzudenken. Das Ziel ist es zu einer diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Pädagogik beizutragen.

Zielgruppe der Vorträge sind Interessierte, pädagogische Fachkräfte, Menschen in Aus- Fort- und Weiterbildung sowie wissenschaftlich Tätige und Interessierte.

Für die Vertiefungsworkshops sind als Hauptzielgruppe Referent*innen der Fachstelle Kinderwelten und pädagogisch Tätige Menschen vorgesehen. Leitende Fragen sind veranstaltungsübergreifend folgende:

  • Wie werden Diversität und auch Diskriminierungen von Kindern erlebt, verhandelt und erfahren?
  • Welche Erkenntnisse aus Forschungen gibt es zu den Differenzmerkmalen race, gender, class, ability und age?
  • Welche pädagogischen Ableitungen werden auf Grund empirische Erkenntnisse für eine diskriminierungskritische, intersektionale und diversitätsbewusste Arbeit ableitbar?

Format und Dokumentation

Das Forschungsfeld ist weit und die angesprochenen Themen sind groß – zu wenige Studien adressieren die Erfahrungen von Kindern. In der Veranstaltung wird bestehendes Wissen aufbereitet und vertieft. In einem Impulsvortrag werden ausgewählte Einblicke in wissenschaftliche Studien zugänglich gemacht und anschließend gemeinsam diskutiert. Anschließende Vertiefungsworkshops festigen das Wissen zum Vortrag, um an ausgewählten Inhalten und Fragestellungen eine diskriminierungskritische, diversitätssensible und inklusive Pädagogik weiterzudenken. Die Vertiefungsworkshop werden in Anlehnung an den Vortrag angeboten. Die Vortragsveranstaltung wird aufgezeichnet und im Netz (YouTube-Kanal der Fachstelle Kinderwelten) nachträglich zugänglich gemacht. Die Vertiefungsworkshop sind von der Anzahl der Teilnehmenden begrenzt und nicht aufgezeichnet. Menschen, die bereits in diversitätssensibler und diskriminierungskritischer Pädagogik sowie vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung© Erfahrungen haben und/oder selbst diskriminierungserfahrene Pädagog*innen sind, werden bevorzugt in die Vertiefungsworkshops aufgenommen.

Details

Datum:
05.02.2024
Zeit:
15:00 – 18:00
Kategorien:
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Veranstaltungsort

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