Forschung und Bildungsprogramme

Die Fortbildungen in Berlin und Hamburg (2015-2016)

Zusammenarbeit mit Eltern

Im Rahmen der vier Fortbildungseinheiten konnten die Kitas aus Berlin und Hamburg ihre bisherige Zusammenarbeit mit Eltern vorstellen und reflektieren. Darauf aufbauend wurden die pädagogischen Fachkräfte in den dialogischen Ansatz eingeführt und konnten selbst  das Prinzip der dialogischen Gesprächsführung intensiv kennenlernen. Die Stimmen der Eltern aus der Vorstudie „Dialog schaffen“ haben dabei den inhaltlichen Austausch angeregt. Der Perspektivwechsel stand im Vordergrund.

In den Fortbildungen haben die Pädagog*innen die methodische Sicherheit in der Moderation einer Dialoggruppe gewonnen. Anschließend haben sie selber Dialoggruppen in ihren Kitas durchgeführt; zum Teil nicht nur mit den Eltern sondern auch im eigenen Team. Die Reflexion der Erfahrungen und der Erfahrungsaustausch untereinander waren dabei sehr gewinnbringend.

Dank den Fortbildungen und den Erfahrungen aus den Dialoggruppen konnten Veränderungen in den Kitas angestoßen werden, die zu einer qualitativen Verbesserung der Zusammenarbeit mit Eltern beitragen. Die Etablierung der Dialoggruppen in den Kitas sowie die Verankerung der dialogischen Haltung im Kita-Alltag streben die Kitas an. Die positiven Erfahrungen der Fachkräfte steigern ihre Motivation, die Dialoggruppen weiter fortzusetzen.

 

Die Fortbildungen in Berlin (2017)

Projektkitas 2017

2017 wurde ein weiterer Kurs mit Berliner Kitas erfolgreich durchgeführt.

In den vier Fortbildungsmodulen (insgesamt 7 Fortbildungstage) wurden die pädagogischen Fachkräfte in die Perspektiven der Eltern eingeführt und methodisch auf die Dialoge mit Eltern vorbereitet.

Sieben Kitas (Leitung und pädagogischen Fachkräfte) aus dem Berliner Landesprogramm "Kitas bewegen - für die gute gesunde Kita" nahmen am "Dialog schaffen" vom Mai bis Dezember 2017 teil.

 

 

 

Feedback der Teilnehmer*innen aus den Fortbildungen:

„Inspirierend ist auf jeden Fall, dass wir den Eltern nochmal anders zuhören können und anders ins Gespräch kommen und dass wir eben offen sind mit einem Lächeln da ran gehen und dass wir es einfach machen. Also nicht immer so viel denken auch mal machen, um dann gewisse Erfahrungen zu erlangen und an den Aufgaben zu wachsen.“

„Ein anderer Blick auf die Eltern ist eigentlich durch diese Dialogrunden bei uns möglich geworden, dass wir einfach einen Perspektivwechsel vor Augen haben, dass wir alle uns ja auf eine Ebene begeben können, und dass einfach ein intensiverer Austausch mit den Eltern stattfindet, aber auch ein Stückchen mit den Kollegen, weil man das dann doch auch reflektiert. Die Elternarbeit hat bei uns dadurch eine andere Qualität gewonnen.“

„Ich habe mich in den Fortbildungen sehr wohl gefühlt, habe mit Freude daran teilgenommen. Ich habe mich dadurch mehr getraut, auf Eltern zuzugehen und ich habe viel über mich und meine Denkweise erfahren.“