Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Hintergrund

Diskriminierungen im jungen Lebensalter beeinflussen die Identitätsentwicklung von Kindern und stellen ein immenses Hindernis für Wohlbefinden und Lernen dar. Diskriminierungserfahrungen schaden Kindern in ihrem Selbstwertgefühl, verweigern ihnen Zugehörigkeit und Beteiligung, blockieren die Lernmotivation und benachteiligen sie beim Zugang zu Bildung.

KiDs  unterstützt die Realisierung des Rechts aller Kinder auf Schutz vor Diskriminierung sowie des Rechts auf Bildung (vgl. UN-Kinderrechtskonvention, UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, EU-Antirassismusrichtlinie).

Grundlage ist der Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung mit seinem  mehrdimensionalen Verständnis von Diskriminierung, das die Verschränkung und Gleichzeitigkeit von Diskriminierung auf Grund unterschiedlicher Identitätsaspekte bzw. auch zugeschriebener  Merkmale berücksichtigt.

Diskriminierung ist, wenn ein Kind oder Kinder aufgrund tatsächlicher oder auch zugeschriebener Merkmale wie z.B. Geschlecht, Religion, ethnischer Herkunft, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung, sozio-ökonomischem Status usw. herabwürdigend und abwertend behandelt werden. Diskriminierung kann direkt oder auch indirekt, mit oder ohne Absicht geschehen.