Im Modellprojekt „Demokratie und Antidiskriminierung in der Grundschule am Beispiel der Hortbetreuung“ (2021-2024) wird ein Konzept für eine diskriminierungssensible und diversitätsorientierte Praxis in der Schulkinderbetreuung in Hort und Ganztag entwickelt und erprobt, das auf dem Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung© basiert.

Mit Kindern und pädagogischen Fachkräften werden in zwei Berliner Horteinrichtungen modellhaft Anregungen zur vorurteilsbewussten pädagogischen Praxis entwickelt und in den vier Handlungsfeldern Lernumgebung, Interaktion mit Kindern, Zusammenarbeit mit Eltern/Bezugspersonen und Zusammenarbeit im Team umgesetzt. Diese bilden die Grundlage für die Konzeption von Projekttagen und Fortbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte im Hort/Ganztag. Im Projektzeitraum werden verschiedene Lernformate für Hortkinder und Fortbildungskonzepte für sozialpädagogische Fachkräfte im Ganztag/Hort entwickelt und durchgeführt sowie praxisbezogene Handreichungen erarbeitet, die der Fachpraxis zur Verfügung stehen.

Da es an der Systematisierung von Praxiserfahrungen zur Demokratiebildung im Hort und einem Praxis-Theorie-Transfer mangelt, freuen wir uns durch unser Projekt zur fachlichen Expertise beizutragen.

 

Kontakt:
Fachstelle Kinderwelten im Institut für den Situationsansatz
c/o Modellprojekt Hort
Muskauer Str. 53
10997 Berlin
hortprojekt@situationsansatz.de

 

Mitarbeiter*innen:
Patricia Göthe
Micke Guckelsberger
Wynona Spiller
Berit Wolter
Tahmina Zarif

Das Modellprojekt ist Teil des Kompetenznetzwerks “Demokratiebildung im Kindesalter”. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des BMFSFJ finanziert und vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband kofinanziert.