Fortbildung

Position beziehen - Argumentieren gegen ausgrenzende Äußerungen

Auch in Kita und Hort passiert es, dass sich Erwachsene – Kolleg*innen oder Eltern - ausgrenzend äußern. Es ist nicht immer leicht, darauf souverän zu reagieren! Oft verschlägt es uns die Sprache und hinterher grübeln wir darüber nach, was wir hätten sagen können. Dabei gibt eine deutliche Positionierung Signale nicht nur an die Sender*in der Nachricht, sondern auch an (schweigende) Umstehende, die sich ermutigt fühlen können, sich auch dagegen zu positionieren. Rechtliche Grundlage für Interventionen sind das Kita-Gesetz, die Kinderrechte und das Anti-Diskriminierungsgesetz.

Die Fortbildung bietet die Gelegenheit, in einem geschützten Raum eigene Strategien zu erproben. Wir werden eigene Erfahrungen im Umgang mit ausgrenzenden Äußerungen reflektieren: Wie habe ich interveniert? Wann habe ich vielleicht nicht eingegriffen? Wann sind Interventionen gescheitert, wann gelungen? Gibt es möglicherweise Situationen, in denen ein Handeln als Einzelne*r nicht angebracht ist? Wir werden auch anhand von selbst erlebten Beispielen ausgrenzende Äußerungen analysieren und Gegenargumente entwickeln.

Ziel ist es, mögliche Hemmschwellen abzubauen, die eine Positionierung verhindern und konkrete Argumente zu entwickeln, um zukünftig handlungsfähiger zu sein und wirkungsvoll intervenieren zu können.

Methoden: u.a. Einzel- und Gruppenarbeit, Rollenspiele, Wissensvermittlung zu wirkungsvoller Argumentation

Termin(e): 27.03.2020

Uhrzeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Referent*in: Gabriele Koné

Ort: ISTA, Muskauer Str. 53, 10997 Berlin (3. Etage)

Kosten: 80€

Anmeldefrist: 26.02.2020

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