Verantwortlich: Christa Preissing & Autor*innengruppe aus Wissenschaft und Praxis

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport entwickelte eine Autorengruppe unter Leitung des ISTA den ersten Entwurf Anfang 2003.

Bis Frühjahr 2004 wurden die Rückmeldungen aus Praxis, Wissenschaft und Politik eingearbeitet.

Im Juni 2004 wurde das BBP von allen Trägerverbänden in Berlin als Arbeitsgrundlage für alle Berliner Kitas mitgezeichnet; Veröffentlichung seit Juni 2004 im Verlag das Netz.

Seit Januar 2006 sind durch eine zwischen der zuständigen Senatsverwaltung und den Trägerorganisationen ausgehandelte Qualitätsvereinbarung (QVTAG) Ziele und Maßnahmen für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung zum BBP für alle aus Landesmitteln finanzierte Kitas verbindlich.

Seit Juni 2008 ist das Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BeKi) als ein aus dem ISTA gegründetes Schwesterinstitut in der INA gGmbH von der Senatsverwaltung beauftragt, die Implementierung des BBP in allen Berliner Kitas zu unterstützen, wissenschaftliche Begleitforschung durchzuführen, über die Ergebnisse zu berichten und sie in der fachpolitischen Öffentlichkeit und im Parlament zu diskutieren (Näheres s. www.beki-qualitaet.de).

ISTA hat Materialien für die Interne Evaluation zum BBP entwickelt, diese sind von der Senatsverwaltung herausgegeben und an alle Berliner Kitas kostenlos verteilt worden.

Von ISTA bzw. BeKi qualifizierte Multiplikator*innen unterstützen Kita-Teams bei der Internen Evaluation.

ISTA-Mitarbeiter*innen, die diese Qualifizierungskurse durchführen, haben eine Arbeitshilfe für Kita-Teams entwickelt: „Werkzeugkiste für die Interne Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm“; herausgegeben von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, 2012, Verlag Das Netz.

2005 wurde das BBP mit Unterstützung der Bernard van Leer Foundation ins Englische übersetzt (Titel: Bridging Diversity). Die englische Übersetzung wurde Grundlage für Übersetzungen in weitere Sprachen: Italienisch, Griechisch, Polnisch)

Seit 2012 arbeitet eine erweiterte Autorengruppe an der Aktualisierung des BBP; Schwerpunkte sind: Arbeit mit den jüngsten Kindern, Inklusion, Bildung und Gesundheit, alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Übergänge, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Aufgaben der Leitung und der Träger. Durch mehrere Workshops haben viele Praktiker*innen, Multiplikator*innen und Expert*innen an der neuen Fassung des BBP mitgewirkt.

Das aktualisierte BBP erscheint im Frühjahr 2014, wiederum im Verlag das Netz.

Neu: das aktualisierte BBP wendet sich explizit auch an alle Kindertagespflegestellen in Berlin.

Verantwortlich: Christa Preissing & Autor*innengruppe aus Wissenschaft und Praxis

In Anlehnung an das BBP hat ISTA für das Land Hamburg Bildungs- und Erziehungsempfehlungen entwickelt, die 2007 von der Hamburgischen Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, herausgegeben wurde.

Mit dem Eigenbetrieb der ehemals kommunalen Hamburger Kitas „Elbkinder“ arbeitet ISTA bereits seit den 1990er Jahren kontinuierlich an der Qualitätsentwicklung.

Mit Erscheinen der HBE hat ISTA im Auftrag von „Elbkinder“ entsprechende Materialien zur Internen Evaluation entwickelt und in allen Kitas von „Elbkinder“ eingeführt.

In einem partizipativen Prozess mit allen Hamburger Trägerorganisationen und der senatorischen Behörde ist 2011 bis 2012 eine überarbeitete Neuauflage der HBE entwickelt und im November 2012 veröffentlicht worden. Zum Bildungsprogramm.

www.hamburg.de/kita

 

Für die überarbeitete Neuauflage des saarländischen Bildungsprogramms erarbeitete ISTA im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur das Material zur Internen Evaluation. Qualitätsansprüche und -kriterien werden mit Bezug auf die hinzugekommenen Inhalte weiterentwickelt und in das Verfahren überführt. Die Schritte der Internen Evaluation werden ebenfalls weiterentwickelt.
 

Saarländisches Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung in saarländischen Kindergärten (SBP) & Handreichungen für die Praxis, 1.Auflage 2007

Verantwortlich: Christa Preissing & Autor*innengruppe aus Wissenschaft und Praxis

 

Im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat ISTA 2005 bis 2007 das „Bildungsprogramm für saarländische Kindergärten“ und die dazugehörigen „Handreichungen für die Praxis zum Bildungsprogramm für saarländische Kindergärten“ entwickelt. Beide Materialien sind in enger Abstimmung mit dem Ministerium, den Trägerverbänden und Elternvertretern entstanden und 2007 im Verlag das Netz erschienen.

In enger Kooperation mit Fachberater*innen aus allen Trägerbereichen und Praxisvertreter*innen hat ISTA Materialien und Verfahren für die Interne und Externe Evaluation zum SBP entwickelt und erprobt.

In dazugehörigen Kursen hat ISTA Multiplikator*innen zur Begleitung Interner Evaluationen sowie Fachkräfte für Externe Evaluationen zum SBP qualifiziert.

Verantwortlich: Jörg Ramseger, Christa Preissing & Ludger Pesch

Im Anschluss an das „Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt“ (BBP) hat ISTA in Kooperation mit dem Institut für Schulentwicklung in der INA gGmbH das Bildungsprogramm für die offenen Ganztagsgrundschulen entwickelt. Auftraggebende waren die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Liga der Spitzenverbände und der Dachverband der Kinder- und Schülerläden (DaKS) in Berlin.

Die gemeinsame Beauftragung durch und die damit einhergehende intensive Diskussion zwischen den für Schulentwicklung und Entwicklung im Jugendhilfebereich zuständigen Institutionen und Verwaltungsbereichen ist ein Novum. In vielfältigen und auch spannungsreichen Abstimmungsprozessen wurde entschieden, das BBP für die offenen Ganztagsgrundschulen als Publikation einer Autor*innengruppe zu veröffentlichen.

2008 wurde das Berliner Bildungsprogramm publiziert: Ramseger, Jörg; Preissing, Christa; Pesch, Ludger: Berliner Bildungsprogramm für die offenen Ganztagsgrundschulen, Verlag das Netz.

Die zuständige Senatsverwaltung hat das Programm an alle Berliner Grundschulen verteilt.

Anders als das Berliner Bildungsprogram für Kinder in Tageseinrichtungen hat das „Schulprogramm“ bisher nur empfehlenden Charakter und ist nicht verbindlich.