Fortbildung

Wie begegne ich Vielfalt und Diskriminierung im schulischen Alltag?

  • Wie hängen Vorurteile und Bildungsungerechtigkeit miteinander zusammen?
  • Wo trage ich teilweise selber dazu bei, gewisse Ungleichheiten aufrecht zu erhalten?
  • Wie kann ich meinen Unterricht, Freizeitbereich, Sozialstation etc. so gestalten, dass alle Kinder sich willkommen fühlen und die Bedingungen vorfinden, die sie in ihrer Entwicklung unterstützen?

Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns im Seminar auf der Grundlage des Anti-Bias-Ansatzes beschäftigen. Dieser wurde in den USA und in Südafrika entwickelt und  wird inzwischen auch mehr und mehr an deutschen Kitas und Schulen umgesetzt. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Vielfalt, Differenz, Vorurteilen und Ausgrenzung wird dabei emotional begreifbar wie Diskriminierung funktioniert. Sowohl individuelle als auch strukturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge werden thematisiert. Gemeinsam erkunden wir, wie Vorurteile und Diskriminierung einen Einfluss auf die Bildungsprozesse von Kindern und Schüler*innen haben und wie wir als Pädagog*innen in unserer Praxis zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen können.

Ziel ist die Entwicklung vorurteils-, macht- und kontextsensibler Haltungen und konkrete Handlungsansätze, die für den Umgang mit den Herausforderungen im pädagogischen Alltag von großer Bedeutung sind.

Die Fortbildung dauert einen Tag und richtet sich an pädagogische Fachkräfte an Grundschulen und Förderzentren.

 

Termin: 28. - 29. November 2018

Uhrzeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Referentin: Nele Kontzi und Žaklina Mamutovič

Ort: ISTA, Muskauer Str. 53, 10997 Berlin (3. Etage)

Kosten: 160 € (80 € pro Tag)

Zum Anmeldeformular. Dort bitte das entsprechende Seminar auswählen.